18.03.2009

Projekt R

Nach der Chemo hatte ich mir vorgenommen mehr für meine körperliche Fitness zu tun und so wollte ich wieder mit dem mountainbiken anfangen. Da ich schon mehrfach beim Garmisch Classics (Marathon um die Zugspitze) gestartet bin, hatte ich mir das eigentlich als sportliches Ziel für 2009 gesetzt.

Allein mir fehlte die rechte Motivation zu trainieren, ich hatte den Marathon ja schon ein paarmal geschafft und irgendwie war mir nach neuen Horizonten.

Tja und über unseren Besuch bei Moto-Cross habe ich ja schon berichtet, da ist das Benzin in meinem Blut in Wallung geraten. Also Motorsport und da ich seit Jahrzehnten im Januar gebannt vor der Glotze hänge und die Rallye Dakar schaue.....

Natürlich ist die 'Dakar' sowohl finanziell als auch fahrtechnisch völlig außer Reichweite, aber da gibt ja noch die ein oder andere anfängertaugliche Motorradrallye.

Meine Wahl fiel auf die Dalmatien Rallye in Kroatien. Da geht es 1 Woche über gut 1000km durch die Berge, man kann schnell fahren, fliegt aber nicht aus der Wertung wenn man zu langsam ist oder eine Wertungsprüfung sogar ganz auslässt.

Das 'Biwak' ist in einem Hotel am Hafen und man kommt jeden Tag dorthin zurück.

Nun bin ich seit gut 3 Monaten damit beschäftigt mir die richtige Ausrüstung bei Ebay zusammenzukaufen (Roadbook, Rallyetacho, Brustpanzer, Reifen, Werkzeug.......) und ich gehe 3x/Woche ins Fitnessstudio um vor allem Kondition zu kriegen. Im April werde ich noch an einem Fahrertraining teilnehmen um meine Offroadtechnik aufzufrischen. Und am 2.5. geht es dann in Kroatien los.

06.03.2009

An einem Mittwoch

Am 4. Februar ist Olgas Mutter sehr plötzlich und unerwartet gestorben.
Am 3. März war die Urnenbeisetzung.

Das ist, für mich, eigentlich kein Thema für den Blog, aber natürlich komme ich nicht so einfach dran vorbei. Ich kann ja nicht einfach so weiterschreiben wie bisher.
Also fürs digitale Tagebuch sei diese Meldung hiermit abgeliefert und demnächst werde ich mich wieder mit mehr Zeit und Muße den schönen Themen widmen.

03.01.2009

Cacher's finest

Für heute hatten wir, zwei alte Kollegen und ich, uns ein paar sehr schwierige Geocaches vorgenommen. Also nix für Kinder, es ging auf das Gelände einer verlassenen Kaserne.
Dutzende Gebäude, seit Jahren verlassen und fast leer. Ein 'Lost Place' wie er besser kaum sein kann. Ok keine alten Mayaruinen, aber so was weckt trotzdem den Indiana Jones in mir!

Gleich beim Ersten galt es einen bestimmten Raum innerhalb eines großen Gebäudes anhand einer Handskizze zu finden und dort im Raum versteckte Hinweise zu entdecken.
Der Raum war im zweiten ! Kellergeschoß, dem alten Heizkeller der Kaserne. Natürlich kein Licht mehr da unten und immer noch voller Rohre und Heizkessel.
Die Rätsel konnten wir lösen, doch obwohl ich einige Meter in einen kleinen Tunnel (1m x 60cm) gekrochen bin, der Boden voll Glaswolle Resten und Rattenknochen, konnten wir den Final nicht finden.
Auch der zweite Cache war für uns nicht auffindbar, trotz waghalsiger Kletteraktionen unter dem Dach einer alten Panzerwartungshalle.

Erst den dritten und letzte Cache für heute konnten wir knacken. Allerdings erst nachdem wir reichlich geknobelt haben und lange in den großen Kellergewölben der alten Kantine umhergeirrt sind. Alleine hätte ich mich da nicht runter getraut, zudem es mittlerweile auch noch dunkel geworden war.
Hinterher war ich total eingesaut, voller Glaswolle und ichwillesnichtsogenauwissenwas. Aber voll happy und voller Vorfreude auf ein Wiedersehen, weil natürlich müssen wir die Ungelösten noch einmal versuchen!

13.12.2008

Die erste Mondnacht

Der Dezember Vollmond sollte der Start für mein AG Programm sein. An diesem Abend wollten wir, Peter und ich, die erste Kindergruppe durch den Wald führen.
Zuvor hatte ich schon einige Eltern abgewimmelt, die wären gerne mitgegangen. Ich wollte aber den Kindern dieses Erlebnis ohne Eltern geben.
Und so hatten es die Erwachsenen auch reichlich schwer sich von ihren Kids zu verabschieden um sie mit zwei fremden Männern und ohne Taschenlampen in die Nacht zu schicken.
Anders die Kinder, die zogen gleich mutig voran und das einzige Kind mit erkennbarer Angst war mein eigenes. Jana war irgendwie nicht so gut drauf und klebte die erste Stunde förmlich an mir.

Wir hatten uns eine Strecke von gut 2km vorgenommen und wollten in ca.2 Stunden damit durch sein. An einer kleinen Brücke im Tal hat Peter dann eine 'Mutstrecke' mit kleinen Lichtern abgesteckt und die Kinder die sich trauten konnten etwa 50m alleine durch den Wald gehen um dann oben von Peter in Empfang genommen zu werden.
Leider gab es keinen Mondschein, einfach zu viele Wolken. Trotzdem erstaunlich wie gut man sehen kann, wenn sich die Augen erstmal an die Dunkelheit gewöhnt haben.
Zum Abschluss haben wir dann noch ein kleines Lagerfeuer gemacht und Marshmallows geröstet.

05.12.2008

Was Hausmänner sonst noch so tun

Nachdem Jana schon einige Zeit in der Schule war hatten wir einen Elternabend und dort wurde das AG Programm der Schule angesprochen. Es gab keinen Organisator mehr und irgendwie sollte die Sache auch verbessert und ins Web gebracht werden.
Da habe ich dann mal 'hier' gerufen. Tja und nun organisiere ich zusammen mit einem anderen Jörg das Programm der Grundschule. Wir haben einige Wochen überlegt und geplant und konnten dann ein wirklich gutes AG Programm 2008 auflegen.
Ich biete auch eigene AG's an wie die Vollmondwanderung, Fahrradreparaturen, Steinschleuder bauen & Froschzaun Wanderung.
Mittlerweile haben sich über 160 Kinder angemeldet, gut 100 wollen bei mir eine AG mitmachen.
Ein gutes Gefühl, wenn die eigenen Ideen solchen Anklang finden.